Über mich
Am Anfang war das "Ritsch. Ratsch. Klick."
Seit ich mir 1973 meine erste Agfa Agfamatic Pocket vom Taschengeld kaufte, sind Kameras meine Begleiter. Als Autodidaktin habe ich meine Leidenschaft einfach immer weiterverfolgt und über Jahrzehnte hinweg in meiner eigenen Firma in der Kosmetik- und Spa-Beratung die Bilder für KundInnen und Werbung selbst gestaltet. Seit 2021 liegt mein Fokus nun vollständig auf der Fotokunst.
Als Synästhetikerin erlebe ich die Welt intensiv: Ich sehe Töne und höre Farben. Weil ich Klänge und Farben nicht trennen kann und meine Umgebung ungefiltert wahrnehme – jedes Detail, jede Stimmung, sogar Schmerzen anderer –, ist meine Welt oft überwältigend. Die Fotografie ist mein Anker: Sie hilft mir, Ordnung in das bunte Rauschen zu bringen und die Welt strukturiert festzuhalten. Ich transformiere die Reizflut in visuelle Ordnung und finde dadurch Ruhe im Chaos.
Fotografie ist mein Medium, um Ordnung in das bunte Rauschen zu bringen und die Welt strukturiert festzuhalten.
Gisela strössner
Anfangs habe ich meine Fotos auf Instagram und Facebook veröffentlicht. Da ging es aber mehr um meine Spaziergänge und Entdeckungen in der Stadt. Dann merkte ich, wie ich immer stärker von bestimmten Motiven, Ausschnitten und Details angezogen wurde. Und mir wurde bewusst, wie wichtig das Fotografieren für mich ist, nicht als persönlicher Ausdruck, sondern als ordnender Aspekt in meinem Leben
